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Zeiten des Glaubens –
in diesem Jahr Pfingsten ohne Kirchentag auf dem Hesselberg

Für viele wird er wirklich fehlen in diesem Jahr – der Kirchentag auf dem Hesselberg, das große Treffen von Christen. Dabei war schon so ein gutes und schönes Programm vorbereiten. Zeiten des Glaubens sollte das Thema sein.
Ja, es sind besondere Zeiten des Glaubens geworden. Seit Mitte März erleben wir wie kirchliches Leben in der Öffentlichkeit eingeschränkt ist. Im Nachgang bin ich froh, dass wir Anfang April den Kirchentag abgesagt haben.

Wer hätte das gedacht, dass es so etwas geben könnte. Wenn vor einem halben Jahr mir jemand gesagt hätte, welche Einschränkungen so eine Pandemie mit sich bringt, hätten wohl alle mit mir nur den Kopf geschüttelt.

Ein wenig komme ich mir schon vor wie die Jünger in Johannes 20, dem Predigttext am Pfingstmontag, die nach der großen Katastrophe vom Karfreitag sich einen Shutdown auferlegten – aus Furcht. Keiner wusste, wie es weiter gehen würde. Ich denke, sie waren nur entsetzt, gelähmt, eingesperrt in ihrer eigenen Angst. Das wurde erst anders als der Auferstandene mitten unter sie trat.

Das ist ja das Unglaubliche, das Unfassbare: Jesus kommt trotz aller Kontaktverbote, trotz der Barrieren aus Angst und Furcht plötzlich mitten in die Gruppe der Jünger und Jüngerinnen: „Friede sei mit euch“ – und damit wird alles anders. Sie bekommen den Auftrag, erhalten den Heiligen Geist und der Spirit fließt, da ist wieder Mut, Entschlossenheit und was dann folgt ist wohl das, was in der Pfingsterzählung der Apostelgeschichte berichtet wird.

Mit dieser unerwarteten Gegenwart Jesu rechnen, auf seine Frieden vertrauen und seinen Auftrag hören: „wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“, das ist die Zusage und der Auftrag Jesu an seine Leute. Die Botschaft, die gute Nachricht ist auszurichten. Jeder Christ und jede Christin ist aufgefordert: tragt die Botschaft in die Welt, in eure Umgebung. Da haben wir wohl noch viel zu tun, ganz gleich ob wir als systemrelevant angesehen werden oder nicht.

Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes Pfingstfest – „Zeiten des Glaubens“ – dort wo Sie leben und sein werden.

Hören wir die Zusage Jesu: „Friede sei mit euch“ und „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch!“

Ihr
Hermann Rummel, Dekan

Am 10. Mai wieder Gottesdienst in der Stadtkirche –
Predigtpodcast und CD Gottesdienste gehen weiter

Ab Sonntag 10. Mai werden wir wieder Gottesdienste in der Stadtkirche feiern. Die Gottesdienste können aber nur unter den Auflagen des Hygiene- und Sicherheitsschutzes stattfinden. Der Gottesdienst wird in einer verkürzten Form gefeiert werden. Alle müssen Mund-Nase-Schutz während des Gottesdienstes tragen. Es können nur markierte Plätze besetzt werden. Familien können zusammensitzen.

Für nächsten beiden Sonntage werden die Gottesdienste im Vorfeld aufgenommen, damit sie am Sonntag entweder als CD-Aufnahmen in den Häusern sein können oder im Predigtpodcast der Kirchengemeinde zu hören sein können (www.wassertruedingen-evangelisch.de)

Ab Himmelfahrt werden dann die Gottesdienste auf CD aufgenommen und am darauffolgenden Tag vervielfältigt werden. Wir bitten auch mitzuteilen, wenn Sie die CD weiterhin wünschen. Bitte melden Sie sich im Pfarramt (Tel. 253).

 

Gottesdienste im Dekanatsbezirk Wassertrüdingen – Gemeinden planen den weiteren Weg für ihre Gottesdienste

Am Sonntag 10. Mai werden in folgenden Gemeinden des DBs Wassertrüdingen wieder öffentliche Gottesdienste nach Beschlüssen der jeweiligen Kirchenvorstände in den Kirchen stattfinden: Ammelbruch; Unterschwaningen; Obermögersheim, Altentrüdingen, Röckingen Wassertrüdingen.
Weitere Kirchengemeinde werden in den nächsten Wochen folgen. Die Gottesdienste können aber nur unter den Auflagen des Hygiene- und Sicherheitsschutzes stattfinden. Das bedeutet, dass eine dem Gottesdienstraum entsprechende Zahl von Gottesdienstbesuchern festgelegt ist, dass der notwendige Abstand einzuhalten ist. Alle müssen Mund-Nase-Schutz während des Gottesdienstes tragen. Es können nur markierte Plätze besetzt werden. Familien können zusammensitzen.

Parallel zu den öffentlichen Gottesdiensten werden in allen Gemeinden die bisherigen digitalen Formen der Gottesdienste weiter veröffentlich, entweder über die Homepage des Dekanats oder der Kirchengemeinden, sowie über speziell organisierte Gruppen in den Socialmedias. Dazu gehören auch tägliche online Andachten, biblische Geschichten. Ausdrücklich wird auch auf die Angebote von Fensehgottesdiensten hingewiesen.

 

Hermann Rummel, Dekan


Ein Gruß vom Posaunenchor zum 1. Mai